Unser Kapellchen im Herbst

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50 Jahre Pater Josef Kentenich in Fulda und Dietershausen

22. Januar 1967 - 2017

Pater Kentenich hat der Fuldaer Schönstattfamilie in Vorträgen und Predigten Impulse gegeben und Visionen aufgezeigt. Wir möchten Sie einladen zu einem geistlichen Weg mit Pater Kentenich - als Dankeschön für seinen Besuch bei uns vor bald 50 Jahren. Wir veröffentlichen jede Woche einen neuen kurzen Impuls von Pater Kentenich aus den Botschaften seines Besuchs hier vor 50 Jahren.

Viel los am Schönstatt-Stand!

421,91€, so lautete der Kassenbestand nach einem erfolgreichen Tag am Büchenberger Adventsmarkt vom vergangenen Sonntag, 20.11.2016. Am Stand verkauften neben Sr. Beatrice, Carolin Poppe und Lena Storch von der MJF sowie Jutta und Hubert Müller von der Familienbewegung über 120 Plätzchentüten, Jahreskalender und kleine Papierengel. Das Geld legt den Grundstein für die Weiterentwicklung des Engling Hauses. Sichtlich stolz war Ramona Brähler, Organisatorin des Adventsmarktes und Mitglied im Leitungs-Team der Schönstatt-Familien. An den Kauf der Plätzchen war ein Gewinnspiel geknüpft. Eine Übernachtung für zwei Personen im Josef Engling Haus gewann Nadine Reinhard aus Traisbach/Rhön. Herzlichen Glückwunsch.

 

Bündnistag & Zukunftsforum II

Am Abend des Bündnistages 18. November traf sich die Schönstattfamilie der Diözese Fulda,  um im Bündnisgottesdienst besonders an die Verstorbenen der Bewegung im zurückliegenden Jahr zu denken. Zentraler Gedanke von Hauptzelebrant Pfr. Buß war das Bibelwort: "Fürchte dich nicht".  Diese Zusage Gottes kann oft eine Hilfe sein in schwierigen Alltagssituationen. Fürchte dich nicht, ER kommt hinzu und geht mit Dir! Die Hl. Messe endete mit dem feierlichen Abschluss des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit am Heiligtum mit seiner Heiligen Pforte. Dann fand im Josef-Engling-Haus das Zukunfsforum II statt. Die Arbeitsgruppen: Bauausschuss, Öffentlichkeitsarbeit, Finanzen und Veranstaltungen berichteten von ihrer Arbeit der vergangenen Monate. Das Zukunftsforum dient weiterhin dazu, das Schönstatt-Zentrum Dietershausen für viele Gruppen und Gäste als lebendigen Ort voller Glaubensfreude und Spiritualität erfahrbar zu machen.

 

"Abend zu zweit" im Schönstatt-Zentrum Dietershausen

Zu einem wohlschmeckenden 3-Gänge-Menü in lockerer Feierabendstimmung lud die Schönstatt-Familienbewegung am Freitagabend Ehepaare und solche, die es werden möchten, ein. In ihrem Impuls-Vortrag "Schatz, reichst Du bitte mal das Salz" erzählten Julia & Christoph Götz, Fulda humorvoll von ihren Erfahrungen, wie unterschiedlich sie als Ehepartner ticken. Die Lachsalven aus dem Publikum verrieten, dass sich die Zuhörer selbst immer wieder drin wiederfanden. Wie kann aus Unterschieden gegenseitige Ergänzung und Gewinn werden? "Wenn beiderseitig klar ist: meine Meinung wird respektiert und du versuchst mich zu verstehen." erzählt Julia. Und Christoph fügt hinzu: "Gemeinsame Prioritäten sind wichtig, wie z.B. der Partner kommt zuerst - gemeinsame Zeit geht vor zeitintensiven Hobbys - wir leben bewusst Familie mit Kindern." Die anschließende Fackelwanderung gab jedem Paar die Gelegenheit, einen Moment romantischer Zweisamkeit zu erleben. Der Abend klang aus in der Schönstatt-Kapelle mit dankbarem Gebet für genau diesen meinen Partner, den Gott mir zugedacht hat.

Resümee einer Teilnehmerin: "Es war fröhlich, nachdenkenswert, versöhnlich mit den eigenen Gegensätzen als Paar und obendrein noch günstig."

 
 

Heiligtumsfest in Dietershausen - gemeinsam mit jugendlichen Flüchtlingen

Sr. M. Renate Mierswa. „Dietershausen? Ist da denn überhaupt noch was los?“ Diese Frage hört man immer wieder. Oh, ja! Die Schönstattfamilie in der Diözese Fulda und das Heiligtum mit – „Hl. Pforte“ im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit – sind lebendig und durch die unmittelbare Nachbarschaft mit den jugendlichen Flüchtlingen, die im ehemaligen Provinzhaus der Marienschwestern eine neue Heimat gefunden haben, vernetzt mit den Kriegs- und Krisengebieten der Welt.

Diese Erfahrung wurde beim Kapellchenfest 2016 intensiv spürbar.

 

Neue Heimat für Flüchtlinge

Im Foyer des Provinzhaus der Marienschwestern in Dietershausen herrscht geschäftiges Treiben. Alle Schwestern, die irgendwie können, sind – sogar im Rollstuhl – gekommen, um die künftigen Bewohner ihres Hauses zu einem ersten Besuch zu begrüßen. Insgesamt 50 bis 60 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die bislang in einer provisorischen Unterkunft waren, ziehen bis Mitte November mit ihren Betreuern hier ein.

 

Fußpilgerweg vom Schönstattheiligtum der Diözese Fulda in Dietershausen nach Schönstatt wird als Pilgerweg ausgeschildert

Hbre / Buß. Im Jahr 2014 feierte Schönstatt, eine geistliche Erneuerungsbewegung in der Kath. Kirche, seinen 100. Geburtstag der Gründung durch den Pallotinerpater Josef Kentenich. In der Vorbereitung des Jubiläumsjahres war die Idee entstanden, Pilgerwege zur Gnadenkapelle der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt, dem Gründungsort der Schönstatt-Bewegung zu gehen und gleichzeitig für Interessierte zugänglich zu machen. Nachdem vor einigen Monaten der Schönstatt-Pilgerweg 2 (62 km von Maria Laach nach Schönstatt) ausgeschildert und offiziell eröffnet werden konnte, folgt nun der Schönstatt-Pilgerweg 1. Für die Ausschilderung dieses Weges, der am Diözesanzentrum der Schönstattfamilie im Bistum Fulda in Dietershausen beginnt und über eine Länge von 215 km bis nach Vallendar an den Rhein führt, liegt inzwischen die Genehmigung vor.

 

Im Pilgern ist ein Schatz verborgen!

Pilgertour 2016

Vom Schönstatt-Bildstock in Oberndorf
nach Dietershausen zum Heiligtumsfest

Nachdem die Premiere-Pilgertour von Jossgrund-Oberndorf nach Dietershausen eine wunderbare Erfahrung war, wollen wir uns wieder auf den Weg machen.
Die Schönstatt-Schwestern freuen sich, uns an der Gnaden-Kapelle beim Kapellchenfest begrüßen zu können.

 

Heilige Pforte der Barmherzigkeit

Die Schönstatt-Familie im Bistum Fulda und viele Freunde kommen am 18. Dezember zum feierlichen Start ins Heilige Jahr nach Dietershausen. Dieses Mal seien sie nicht wegen des Musizierens, sondern einfach nur so „wegen der Barmherzigkeit“ gekommen, meinen G. und K. vor Beginn des Gottesdienstes bei der Begrüßung. Den abendlichen Bündnisgottesdienst beginnen Pfarrer Schäfer und Pfarrer Breidbach im Foyer des Bewegungshauses mit Worten aus der Hl. Schrift und der Verkündigungsbulle des Heiligen Jahres.

 

„Glaube leben und Alltag gestalten“

war das Thema eines Wochenendes der Einkehr, zu dem sich 21 Männer aus den Diözesen Fulda, Hildesheim, Paderborn und Würzburg im Schönstatt-Zentrum in Dietershausen in der Diözese Fulda getroffen haben. Pfarrer Franz-Peter Breidbach regte die Teilnehmer in seinen Vorträgen an, über existentielle Fragen und über die Spuren Gottes im eigenen Leben miteinander ins Gespräch zu kommen, sowie das aktuelle Zeitgeschehen zu betrachten.

 

"Gott liebt das Abenteuer"

Das war am Sonntag im Gemeindezentrum Künzell förmlich zu spüren. Die Zu-schauer in der ausverkauften Halle sangen nach minuten-langen stehenden Ovationen diesen mitreißenden Song aus dem Musical 'Auf dem Hochseil' bei der Zugabe lauthals mit.

Das Musical des Viernheimer Autors und Komponisten Wilfried Röhrig erzählt in detailreichen Szenen die frühe Lebensgeschichte von Pater Josef Kentenich und die damit verbundene Entstehung der internationalen Schönstatt-Bewegung vor nunmehr 100 Jahren.

 

"10 Minuten an der Krippe"

Zehn Minuten - die in der Gott-Vater-Kirche von Dietershausen eine halbe Stunde dauern und vielen Menschen das Erlebnis von Weihnachten schenken: „Gott ist da - für dich und mich!“ Auf einem Stern können die Menschen ihre Sorgen schreiben und an der Krippe abgeben. 2.700 Besucher waren es dieses Jahr, die zwischen Weihnachten und dem 6. Januar zum Singen und Beten an die Krippe ins Schönstatt-Zentrum von Fulda kamen. Besonders junge Familien mit Kindern und Großeltern mit Enkeln.

 

Jubiläum 2014 - Impressionen

„Nicht zu beschreiben, die Atmosphäre und die Freude. Einfach unbeschreiblich.“ Der seit 1957 zur Schönstatt-Bewegung gehörenden Marienschwester Terita aus Koblenz Metternich fehlen nach dem Festgottesdienst am Vormittag des 18. Oktobers die Worte. „Es ist so schön, so erhebend und so tiefgehend.“ Mit zwei Open-Air-Gottesdiensten in Vallendar und zahlreichen anderen Feierlichkeiten auf der ganzen Welt hat die internationale Schönstatt-Bewegung ihres Gründungstages vor 100 Jahren gedacht. Zu der internationalen Jubiläumswallfahrt nach Schönstatt kamen am Samstag über 10.000 Menschen. Unter den Gästen waren neben dem päpstlichen Sondergesandten, Giovanni Kardinal Lajolo und vielen Bischöfen auch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz.

 

Pilgern fordert heraus. Pilgern ist schön!

Zum zweiten Mal fand in diesem Juli der Pilgerweg vom Schönstatt-Heiligtum in Dietershausen bei Fulda zum Urheiligtum in Schönstatt/Vallendar statt. Im Jahr 2012 wurde dieser Weg erstmals begangen als Teil des Projektes „Pilgerwege zur Gnadenkapelle in Schönstatt“. Dieser Weg über 220 km, der von der Rhön über den Vogelsberg durch die Wetterau, den Taunus und Westerwald ins Rheintal führt, soll als Pilgerweg nach Schönstatt offiziell ausgewiesen werden. Angedacht ist, dass dieser Fußpilgerweg etwa jedes 2. Jahr im Programm der Fuldaer Schönstatt-Bewegung angeboten wird. Die 45 Teilnehmer an der diesjährigen Pilgertour, von denen etwa die Hälfte noch nie in Schönstatt war, wurden beim Jubiläums-Fest am Schönstatt-Heiligtum in Dietershausen am 7. Juli von Bischof Heinz Josef Algermissen ausgesandt. Von Beate Desch, einer Teilnehmerin, stammt der nachfolgende Erlebnisbericht, den sie unterwegs verfasst und schoenstatt.de zur Verfügung gestellt hat.

 

Schönstatt - 100 Jahre jung! Fest beim Schönstatt-Heiligtum im Bistum Fulda

Volontäre aus Südamerika bringen internationales Schönstatt-Flair in die Rhön. Diözesanbischof Heinz Josef Algermissen sendet im Festgottesdienst 45 Fußpilger nach Schönstatt aus, die mit Stadtpfarrer Stefan Buß und Sr. M. Hiltraude Burkard in 9 Tagen die 220 km nach Schönstatt zurücklegen. Schönstatt ist 100 Jahre jung! Das spüren die über 400 Festgäste schon beim Ankommen in Dietershausen, als sie von Kindern und Luftballons mit Schönstatt-Smiley begrüßt werden. Das große Jubiläum steht ganz im Mittelpunkt des Festes.

 

Fußpilgerweg nach Schönstatt

Im Jahr 2014 feiert die Schönstattfamilie ihren 100. Geburtstag der Gründung durch Pater Josef Kentenich. In der Vorbereitung dieses Jubiläums ist die Idee entstanden einen Fußpilgerweg von Dietershausen, dem Diözesanzentrum der Schönstattfamilie im Bistum Fulda nach Schönstatt zu suchen. Dompfarrer Stefan Buß aus Fulda und gleichzeitig Schönstattpriester der Diözese Fulda hat sich dieser Aufgabe angenommen.

 

Familiencamp - "Geht ich sende euch!"

Unter diesem Motto stand das diesjährige Familiencamp in Dietershausen. Also ließen wir uns senden und kamen auf die Marienhöhe. Doch, oh Schreck, das Wetter wollte nicht mitspielen! Kein Sommer - kein Camp? Wer die Marienschwestern kennt, der weiß, dass sie so schnell nicht aufgeben und so haben sie spontan die Belegung der Zimmer im Josef-Engling-Haus für alle ermöglicht. Denn Zelte aufzustellen war beim besten Willen auf der völlig durchweichten Wiese und bei Dauerregen nicht möglich.

 

Diözesanwallfahrt nach Schönstatt - Der Gnade wegen

Über 350 Pilger kamen am 28. April zur Diözesanwallfahrt der Schönstatt-Bewegung aus dem Bistum Fulda nach Vallendar-Schönstatt zum Heiligtum der dreimal Wunderbaren Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt. "Diese Wallfahrt unter dem Motto ,der Gnade wegen‘ war ein frohmachendes und tiefes Glaubenserlebnis", sagte eine Pilgerin. Wie schon in den vergangenen Jahren gab eine große Gruppe von Erstkommunionkindern, die gemeinsam mit ihren Familien teilnahmen, dieser Wallfahrt ein junges Gesicht.

 

Münchner Monstranz in Dietershausen

Die Altarborte - damals von der Mädchenjugend für den Weltjugendtag 2005 entworfen und gestaltet - erinnert an Köln. Und auch die kostbare Monstranz, die auf dem Altar steht und zur Anbetung einlädt will auf Köln aufmerksam machen. Es ist die sogenannte Münchner Monstranz, die auf ihrem "Pilgerweg" zum Eucharistischen Kongress nach Köln am Schönstatt-Zentrum in Dietershausen Station macht und das Wort der Weisen aus dem Morgenland in Erinnerung bringt: "Wir sind gekommen, um ihn anzubeten."