Startseite

60 Jahre Schönstatt-Kapelle in Dietershausen

Am 24. März 2017 feierte die Schönstatt-Bewegung das „Diamantene Jubiläum“ des Kapellchens auf der Marienhöhe in Dietershausen, das vor 60 Jahren von Bischof Dr. Adolf Bolte von Fulda eingeweiht wurde.  

Im gut gefüllten großen Saal neben der Kapelle hatte Schwester Marié Munz, Vallendar, ein interessiertes Publikum. Mit anschaulicher Power-Point-Präsentation sprach sie über Geschichte und aktuelle Botschaft des kleinen Marienheiligtums, das im weltweiten Netz von über 200 Schönstatt-Kapellen steht und auf Schönstatt-Gründer Pater Josef Kentenich selbst zurückgeht.  Zwischen der Referentin und den Zuhörenden entwickelte sich ein spürbarer Dialog. Mehrmals gab sie Impulse, die spontan von Einzelnen beantwortet wurden. So regte sie zum Beispiel an, alternative Begriffe für das Wort „Liebe“ zu suchen.  Vertrauen, Geborgenheit, Wertschätzung … wurden genannt.  Solche Erfahrungen von Gottes Liebe machen viele Menschen, die mit der Schönstatt-Kapelle verbunden sind. Sich von Gott „gesehen – gehalten – gebraucht“ erleben in den Anforderungen und Erlebnissen des normalen Alltags, das ist die besondere innere Gabe dieses Ortes, so Schwester Marié.  

Sie empfahl auch, am Abend anhand der 5 Finger einer Hand,  Gott für 5 gute Ereignisse an diesem Tag zu danken und ihm dann auch 5 Bitten – anhand der 5 Finger der anderen Hand – „vertrauensvoll wie ein Kind“ zu sagen.

„Schade, dass die Schwester ihren Vortrag kürzen musste. Ich hätte noch länger zuhören können.“, äußerte eine Frau am folgenden Tag.

 

Zum Festgottesdienst in der Gott-Vater-Kirche mit Pfarrer Franz-Peter Breidbach und der anschließenden Prozession zum Heiligtum waren zusätzlich viele Gläubige aus der Region gekommen. Die musikalische Gestaltung lag bei Verena Gass, Sr. M. Isabell und dem Schwestern-Ensemble.

 

Besinnung in der Fastenzeit: „…weil DU mich siehst, gehe ich mit!“

„Danke für den Nachmittag, es tat einfach nur gut!“

„Ich dachte, dass hier in Dietershausen nichts mehr ist, weil die Schwestern fort sind.

Jetzt bin ich total überrascht! Es geht weiter – anders, aber es ist gut so.

Der ganze Nachmittag war stimmig!“

 

So äußerten sich einige der rund 50 Teilnehmer, die zum ersten Mal ins Schönstatt-Zentrum nach Dietershausen zum Besinnungstag am 2. März kamen.

 

50 Jahre Pater Josef Kentenich in Fulda und Dietershausen

22. Januar 1967 - 2017

„Da war einer von uns … er geht auch heute mit uns.“

In der vollbesetzten Gott-Vater-Kirche des ehemaligen Provinzhauses der Schönstätter Marienschwestern feierte Pater Ludwig Güthlein, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland, zusammen mit Pfarrer Franz-Peter Breidbach, der selbst als junger Diakon vor 50 Jahren dabei war, einen Festgottes­dienst.

Die Schönstatt-Bewegung im Bistum Fulda erinnerte mit einem Fest an den Besuch des Gründers Pater Josef Kentenich in Dietershausen vor 50 Jahren, am 21./22. Januar 1967. Die musikalische Gestaltung lag beim Chor Vox Juventatis aus Marbach. Im Mittelpunkt stand – auch optisch - das Gott-Vater-Symbol, das Pater Kentenich vor 50 Jahren im Kapellchen in Dietershausen angebracht hatte, denn es ist so etwas wie eine Kurzfassung seiner Botschaft an die Fuldaer Schönstatt-Bewegung. Die Natur feierte mit strahlendem Sonnenschein in der tiefverschneiten Rhön mit.

 

Pater Kentenich hat der Fuldaer Schönstattfamilie in Vorträgen und Predigten Impulse gegeben und Visionen aufgezeigt. Als Dankeschön für seinen Besuch bei uns vor 50 Jahren haben wir zur Vorbereitung jede Woche einen neuen kurzen Impuls aus den Botschaften seines Besuchs hier vor 50 Jahren veröffentlicht.

Weihnachtssingen im Schönstatt-Zentrum

„Dietershausen lebt !“ rief Stadtpfarrer Stefan Buß zum Abschluss den Menschen beim diesjährigen Weihnachtssingen zu und bat: „Sagen Sie das in Ihrem Familien- und Freundeskreis weiter!“. Vom 27. - 29. Dezember kamen viele Interessierte, vor allem Familien mit Kindern in den Saal beim Kapellchen - zur Freude der Marien­schwestern und der zahlreichen ehrenamtlichen Akteure, die sich zum Ziel gesetzt hatten, die beliebten „10 Minuten an der Krippe“ den aktuellen Möglichkeiten entsprechend neu zu „erfinden“.

 

Gewohntes und Bewährtes, wie das gemeinsame Beten und Wunschlieder-Singen, Sterne mit Namen und Anliegen beschriften, Kinder- und Familiensegnung, Beisammensein bei duftendem Wintertee und Gebäck, wurden erweitert durch neue Mitmach-Rollen für die Kinder, die sich als Maria und Josef, Hirten und Schäfchen, Sternenkinder und Könige beteiligen konnten. Für die Begleitung der Kinder sorgten Sr. M. Kerstin und Sr. Susanna-Maria. Für den Familiensegen standen Ortspfarrer Schmitt, Klinikpfarrer Bierschenk, Stadtpfarrer Buß und Diakon Grammel zu Verfügung.

 

Für die musikalische Begleitung hatte sich eigens ein neues Musikensemble zusammengefunden mit Verena Gass (ePiano), Daniel Spielvogel (Violine), Sr. M. Louise (Violine),  Sr. M. Renate (Viola), Jana Stadelmann und Astrid Wehner (Querflöte), Sophia Faber und Fabienne Wehner (Blockflöte), Sr. M. Annekathrin ( Tenorflöte),  Julius Maierhof (Cajon, Triangel), Adrian Faber (Trompete).

 

Die Osthessen-Zeitung zitierte Moderatorin Sr. Barbara-Maria mit der Einladung, den knapp gewordenen Platz gut zu nutzen: „Zusammenrücken ist ein schönes Zeichen der Gemeinschaft“.

 

Viel los am Schönstatt-Stand!

421,91€, so lautete der Kassenbestand nach einem erfolgreichen Tag am Büchenberger Adventsmarkt vom vergangenen Sonntag, 20.11.2016. Am Stand verkauften neben Sr. Beatrice, Carolin Poppe und Lena Storch von der MJF sowie Jutta und Hubert Müller von der Familienbewegung über 120 Plätzchentüten, Jahreskalender und kleine Papierengel. Das Geld legt den Grundstein für die Weiterentwicklung des Engling Hauses. Sichtlich stolz war Ramona Brähler, Organisatorin des Adventsmarktes und Mitglied im Leitungs-Team der Schönstatt-Familien. An den Kauf der Plätzchen war ein Gewinnspiel geknüpft. Eine Übernachtung für zwei Personen im Josef Engling Haus gewann Nadine Reinhard aus Traisbach/Rhön. Herzlichen Glückwunsch.

 

Bündnistag & Zukunftsforum II

Am Abend des Bündnistages 18. November traf sich die Schönstattfamilie der Diözese Fulda,  um im Bündnisgottesdienst besonders an die Verstorbenen der Bewegung im zurückliegenden Jahr zu denken. Zentraler Gedanke von Hauptzelebrant Pfr. Buß war das Bibelwort: "Fürchte dich nicht".  Diese Zusage Gottes kann oft eine Hilfe sein in schwierigen Alltagssituationen. Fürchte dich nicht, ER kommt hinzu und geht mit Dir! Die Hl. Messe endete mit dem feierlichen Abschluss des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit am Heiligtum mit seiner Heiligen Pforte. Dann fand im Josef-Engling-Haus das Zukunfsforum II statt. Die Arbeitsgruppen: Bauausschuss, Öffentlichkeitsarbeit, Finanzen und Veranstaltungen berichteten von ihrer Arbeit der vergangenen Monate. Das Zukunftsforum dient weiterhin dazu, das Schönstatt-Zentrum Dietershausen für viele Gruppen und Gäste als lebendigen Ort voller Glaubensfreude und Spiritualität erfahrbar zu machen.

 

"Abend zu zweit" im Schönstatt-Zentrum Dietershausen

Zu einem wohlschmeckenden 3-Gänge-Menü in lockerer Feierabendstimmung lud die Schönstatt-Familienbewegung am Freitagabend Ehepaare und solche, die es werden möchten, ein. In ihrem Impuls-Vortrag "Schatz, reichst Du bitte mal das Salz" erzählten Julia & Christoph Götz, Fulda humorvoll von ihren Erfahrungen, wie unterschiedlich sie als Ehepartner ticken. Die Lachsalven aus dem Publikum verrieten, dass sich die Zuhörer selbst immer wieder drin wiederfanden. Wie kann aus Unterschieden gegenseitige Ergänzung und Gewinn werden? "Wenn beiderseitig klar ist: meine Meinung wird respektiert und du versuchst mich zu verstehen." erzählt Julia. Und Christoph fügt hinzu: "Gemeinsame Prioritäten sind wichtig, wie z.B. der Partner kommt zuerst - gemeinsame Zeit geht vor zeitintensiven Hobbys - wir leben bewusst Familie mit Kindern." Die anschließende Fackelwanderung gab jedem Paar die Gelegenheit, einen Moment romantischer Zweisamkeit zu erleben. Der Abend klang aus in der Schönstatt-Kapelle mit dankbarem Gebet für genau diesen meinen Partner, den Gott mir zugedacht hat.

Resümee einer Teilnehmerin: "Es war fröhlich, nachdenkenswert, versöhnlich mit den eigenen Gegensätzen als Paar und obendrein noch günstig."

 
 

Heiligtumsfest in Dietershausen - gemeinsam mit jugendlichen Flüchtlingen

Sr. M. Renate Mierswa. „Dietershausen? Ist da denn überhaupt noch was los?“ Diese Frage hört man immer wieder. Oh, ja! Die Schönstattfamilie in der Diözese Fulda und das Heiligtum mit – „Hl. Pforte“ im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit – sind lebendig und durch die unmittelbare Nachbarschaft mit den jugendlichen Flüchtlingen, die im ehemaligen Provinzhaus der Marienschwestern eine neue Heimat gefunden haben, vernetzt mit den Kriegs- und Krisengebieten der Welt.

Diese Erfahrung wurde beim Kapellchenfest 2016 intensiv spürbar.

 

Neue Heimat für Flüchtlinge

Im Foyer des Provinzhaus der Marienschwestern in Dietershausen herrscht geschäftiges Treiben. Alle Schwestern, die irgendwie können, sind – sogar im Rollstuhl – gekommen, um die künftigen Bewohner ihres Hauses zu einem ersten Besuch zu begrüßen. Insgesamt 50 bis 60 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die bislang in einer provisorischen Unterkunft waren, ziehen bis Mitte November mit ihren Betreuern hier ein.

 

Fußpilgerweg vom Schönstattheiligtum der Diözese Fulda in Dietershausen nach Schönstatt wird als Pilgerweg ausgeschildert

Hbre / Buß. Im Jahr 2014 feierte Schönstatt, eine geistliche Erneuerungsbewegung in der Kath. Kirche, seinen 100. Geburtstag der Gründung durch den Pallotinerpater Josef Kentenich. In der Vorbereitung des Jubiläumsjahres war die Idee entstanden, Pilgerwege zur Gnadenkapelle der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt, dem Gründungsort der Schönstatt-Bewegung zu gehen und gleichzeitig für Interessierte zugänglich zu machen. Nachdem vor einigen Monaten der Schönstatt-Pilgerweg 2 (62 km von Maria Laach nach Schönstatt) ausgeschildert und offiziell eröffnet werden konnte, folgt nun der Schönstatt-Pilgerweg 1. Für die Ausschilderung dieses Weges, der am Diözesanzentrum der Schönstattfamilie im Bistum Fulda in Dietershausen beginnt und über eine Länge von 215 km bis nach Vallendar an den Rhein führt, liegt inzwischen die Genehmigung vor.

 

Im Pilgern ist ein Schatz verborgen!

Pilgertour 2016

Vom Schönstatt-Bildstock in Oberndorf
nach Dietershausen zum Heiligtumsfest

Nachdem die Premiere-Pilgertour von Jossgrund-Oberndorf nach Dietershausen eine wunderbare Erfahrung war, wollen wir uns wieder auf den Weg machen.
Die Schönstatt-Schwestern freuen sich, uns an der Gnaden-Kapelle beim Kapellchenfest begrüßen zu können.

 

Heilige Pforte der Barmherzigkeit

Die Schönstatt-Familie im Bistum Fulda und viele Freunde kommen am 18. Dezember zum feierlichen Start ins Heilige Jahr nach Dietershausen. Dieses Mal seien sie nicht wegen des Musizierens, sondern einfach nur so „wegen der Barmherzigkeit“ gekommen, meinen G. und K. vor Beginn des Gottesdienstes bei der Begrüßung. Den abendlichen Bündnisgottesdienst beginnen Pfarrer Schäfer und Pfarrer Breidbach im Foyer des Bewegungshauses mit Worten aus der Hl. Schrift und der Verkündigungsbulle des Heiligen Jahres.

 

„Glaube leben und Alltag gestalten“

war das Thema eines Wochenendes der Einkehr, zu dem sich 21 Männer aus den Diözesen Fulda, Hildesheim, Paderborn und Würzburg im Schönstatt-Zentrum in Dietershausen in der Diözese Fulda getroffen haben. Pfarrer Franz-Peter Breidbach regte die Teilnehmer in seinen Vorträgen an, über existentielle Fragen und über die Spuren Gottes im eigenen Leben miteinander ins Gespräch zu kommen, sowie das aktuelle Zeitgeschehen zu betrachten.

 

"Gott liebt das Abenteuer"

Das war am Sonntag im Gemeindezentrum Künzell förmlich zu spüren. Die Zu-schauer in der ausverkauften Halle sangen nach minuten-langen stehenden Ovationen diesen mitreißenden Song aus dem Musical 'Auf dem Hochseil' bei der Zugabe lauthals mit.

Das Musical des Viernheimer Autors und Komponisten Wilfried Röhrig erzählt in detailreichen Szenen die frühe Lebensgeschichte von Pater Josef Kentenich und die damit verbundene Entstehung der internationalen Schönstatt-Bewegung vor nunmehr 100 Jahren.

 

"10 Minuten an der Krippe"

Zehn Minuten - die in der Gott-Vater-Kirche von Dietershausen eine halbe Stunde dauern und vielen Menschen das Erlebnis von Weihnachten schenken: „Gott ist da - für dich und mich!“ Auf einem Stern können die Menschen ihre Sorgen schreiben und an der Krippe abgeben. 2.700 Besucher waren es dieses Jahr, die zwischen Weihnachten und dem 6. Januar zum Singen und Beten an die Krippe ins Schönstatt-Zentrum von Fulda kamen. Besonders junge Familien mit Kindern und Großeltern mit Enkeln.

 

Jubiläum 2014 - Impressionen

„Nicht zu beschreiben, die Atmosphäre und die Freude. Einfach unbeschreiblich.“ Der seit 1957 zur Schönstatt-Bewegung gehörenden Marienschwester Terita aus Koblenz Metternich fehlen nach dem Festgottesdienst am Vormittag des 18. Oktobers die Worte. „Es ist so schön, so erhebend und so tiefgehend.“ Mit zwei Open-Air-Gottesdiensten in Vallendar und zahlreichen anderen Feierlichkeiten auf der ganzen Welt hat die internationale Schönstatt-Bewegung ihres Gründungstages vor 100 Jahren gedacht. Zu der internationalen Jubiläumswallfahrt nach Schönstatt kamen am Samstag über 10.000 Menschen. Unter den Gästen waren neben dem päpstlichen Sondergesandten, Giovanni Kardinal Lajolo und vielen Bischöfen auch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz.

 

Pilgern fordert heraus. Pilgern ist schön!

Zum zweiten Mal fand in diesem Juli der Pilgerweg vom Schönstatt-Heiligtum in Dietershausen bei Fulda zum Urheiligtum in Schönstatt/Vallendar statt. Im Jahr 2012 wurde dieser Weg erstmals begangen als Teil des Projektes „Pilgerwege zur Gnadenkapelle in Schönstatt“. Dieser Weg über 220 km, der von der Rhön über den Vogelsberg durch die Wetterau, den Taunus und Westerwald ins Rheintal führt, soll als Pilgerweg nach Schönstatt offiziell ausgewiesen werden. Angedacht ist, dass dieser Fußpilgerweg etwa jedes 2. Jahr im Programm der Fuldaer Schönstatt-Bewegung angeboten wird. Die 45 Teilnehmer an der diesjährigen Pilgertour, von denen etwa die Hälfte noch nie in Schönstatt war, wurden beim Jubiläums-Fest am Schönstatt-Heiligtum in Dietershausen am 7. Juli von Bischof Heinz Josef Algermissen ausgesandt. Von Beate Desch, einer Teilnehmerin, stammt der nachfolgende Erlebnisbericht, den sie unterwegs verfasst und schoenstatt.de zur Verfügung gestellt hat.

 

Schönstatt - 100 Jahre jung! Fest beim Schönstatt-Heiligtum im Bistum Fulda

Volontäre aus Südamerika bringen internationales Schönstatt-Flair in die Rhön. Diözesanbischof Heinz Josef Algermissen sendet im Festgottesdienst 45 Fußpilger nach Schönstatt aus, die mit Stadtpfarrer Stefan Buß und Sr. M. Hiltraude Burkard in 9 Tagen die 220 km nach Schönstatt zurücklegen. Schönstatt ist 100 Jahre jung! Das spüren die über 400 Festgäste schon beim Ankommen in Dietershausen, als sie von Kindern und Luftballons mit Schönstatt-Smiley begrüßt werden. Das große Jubiläum steht ganz im Mittelpunkt des Festes.

 

Fußpilgerweg nach Schönstatt

Im Jahr 2014 feiert die Schönstattfamilie ihren 100. Geburtstag der Gründung durch Pater Josef Kentenich. In der Vorbereitung dieses Jubiläums ist die Idee entstanden einen Fußpilgerweg von Dietershausen, dem Diözesanzentrum der Schönstattfamilie im Bistum Fulda nach Schönstatt zu suchen. Dompfarrer Stefan Buß aus Fulda und gleichzeitig Schönstattpriester der Diözese Fulda hat sich dieser Aufgabe angenommen.

 

Familiencamp - "Geht ich sende euch!"

Unter diesem Motto stand das diesjährige Familiencamp in Dietershausen. Also ließen wir uns senden und kamen auf die Marienhöhe. Doch, oh Schreck, das Wetter wollte nicht mitspielen! Kein Sommer - kein Camp? Wer die Marienschwestern kennt, der weiß, dass sie so schnell nicht aufgeben und so haben sie spontan die Belegung der Zimmer im Josef-Engling-Haus für alle ermöglicht. Denn Zelte aufzustellen war beim besten Willen auf der völlig durchweichten Wiese und bei Dauerregen nicht möglich.

 

Diözesanwallfahrt nach Schönstatt - Der Gnade wegen

Über 350 Pilger kamen am 28. April zur Diözesanwallfahrt der Schönstatt-Bewegung aus dem Bistum Fulda nach Vallendar-Schönstatt zum Heiligtum der dreimal Wunderbaren Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt. "Diese Wallfahrt unter dem Motto ,der Gnade wegen‘ war ein frohmachendes und tiefes Glaubenserlebnis", sagte eine Pilgerin. Wie schon in den vergangenen Jahren gab eine große Gruppe von Erstkommunionkindern, die gemeinsam mit ihren Familien teilnahmen, dieser Wallfahrt ein junges Gesicht.

 

Münchner Monstranz in Dietershausen

Die Altarborte - damals von der Mädchenjugend für den Weltjugendtag 2005 entworfen und gestaltet - erinnert an Köln. Und auch die kostbare Monstranz, die auf dem Altar steht und zur Anbetung einlädt will auf Köln aufmerksam machen. Es ist die sogenannte Münchner Monstranz, die auf ihrem "Pilgerweg" zum Eucharistischen Kongress nach Köln am Schönstatt-Zentrum in Dietershausen Station macht und das Wort der Weisen aus dem Morgenland in Erinnerung bringt: "Wir sind gekommen, um ihn anzubeten."