Schönstatt-Bewegung im Bistum Fulda

Was ist Schönstatt?

Ein Ort

Schönstatt – ein Ortsteil von Vallendar bei Koblenz, Deutschland.


Ein Pilgerziel

Im Oktober 1914 schließen Pater Josef Kentenich (1885 – 1968)  und einige Jugendliche in einer kleinen Kapelle ein „Liebesbündnis“ mit Maria. Ein neuer Gnadenort entsteht.

Heute pilgern Menschen aus aller Welt dorthin.

Die Schönstatt-Kapelle gehört zu den neuen Heiligtümern der Christen. Ein Anziehungspunkt weltweit. Über 200 Nachbauten dieser ersten Kapelle, des „Urheiligtums“ gibt es, zum Beispiel in Berlin, Madrid, Wien und Rom, in Sydney, Kapstadt, Sao Paulo, New York – und bei uns in Fulda.

 

Bei seinem Besuch 1980 in Fulda nannte Papst Johannes Paul II. Pater Kentenich eine der großen Priestergestalten der neueren Geschichte.


Eine Bewegung

Schönstatt – eine internationale Bewegung in der katholischen Kirche. Eine geistliche Familie von Frauen, Männern, Familien, Priestern, Jugendlichen und Kindern. In über 90 Ländern sind mehrere Millionen Menschen in Kontakt mit Schönstatt.


Ein Weg

Im Bündnis mit Maria Menschen für Christus gewinnen, mit bauen an einer neuen Kultur der Liebe und des Lebens.


Zur Entstehung

Ab 1912 ist Pater Kentenich am Gymnasium der Pallottiner tätig. Sein Erziehungsziel ist klar und begeistert die Schüler: feste, freie Persönlichkeiten werden, Christ sein mitten in der Welt.

Pater Kentenich leitet die Jugendlichen zur Selbsterziehung an und zeigt ihnen Maria als Mutter und Begleiterin auf diesem Weg.

 

Am 18. Oktober 1914 wagt er mit einigen Schülern den ersten Schritt zur Gründung einer neuen Bewegung. In einer kleinen Kapelle schließen sie ein Bündnis der Liebe mit Maria.

Sie bitten die Mutter Jesu, in dieser Kapelle in besonderer Weise als Erzieherin wirksam zu sein. Hier soll ein Gnadenort werden, an dem viele tiefer zu Gott finden. Die Jugendlichen wollen ein radikales Leben aus dem Glauben als Beitrag dazu geben: Gebet, Taten der Liebe, missionarischer Einsatz für andere.

Was der Gründer und die jungen Leute glauben und hoffen, wird wahr: Das Bündnis mit Maria wird zu einer Quelle des Lebens und des Segens für viele. Seit dem 18. Oktober 1914 haben Menschen aus allen Kontinenten dieses Bündnis für ihr Leben entdeckt, wie bei der internationalen 100-Jahr-Feier im Jahr 2014 in Schönstatt beeindruckend zu erleben war.


Einheit in Vielfalt

Im Lauf der Geschichte sind mehr als 20 verschiedene Gemeinschaften der Schönstatt-Bewegung entstanden. Jeder kann den Platz finden, der seiner individuellen Art am besten entspricht – mit stärkerer Bindung an die Gemeinschaft in den Kernkreisen bis hin zu gelegentlichem Kontakt als Pilger. Das Liebesbündnis verbindet alle.